IMET entwickelt und fertigt Metallsägen – ein Bereich, in dem mechanische Präzision, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit von entscheidender Bedeutung sind.
Im Zuge der Weiterentwicklung seiner Maschinen und der sich wandelnden Marktanforderungen erkannte das Unternehmen, dass die Entwicklung zukünftiger Produkte nicht mehr allein auf dem Maschinenbau basieren konnte. Software, Konnektivität und Fernwartungsfunktionen mussten zu integralen Bestandteilen der Maschinenarchitektur werden.
Gemeinsam mit EXOR International und CORVINA entwickelte IMET eine neue Maschinengeneration auf Basis von Edge-Computing, fortschrittlichen Bedieneroberflächen und Fernkonnektivität.
Das Projekt ermöglichte es IMET, die Softwareentwicklung enger an die internen Entwicklungsaktivitäten anzunähern, die Bedienererfahrung neu zu gestalten und eine vernetzte technologische Grundlage zu schaffen, die zukünftige digitale Dienste unterstützen kann.
Das Ergebnis ist nicht einfach nur eine neue Maschine, sondern ein neuer Ansatz zur Entwicklung von Produkten, die intuitiver, flexibler und bereit für weitere Weiterentwicklungen sind.
Unternehmen: IMET S.p.A.
Sitz: Cisano Bergamasco (BG), Italien
Branche: Herstellung von Metallsägen
Mitarbeiter: ~100
Projektentwicklungsjahr: 2025
X-Plattform-Komponenten: Gateway: MicroEdge Basic + HMI: eX721 + JMobile für die Edge-Visualisierung + Corvina-Plattform
IMET wollte eine neue Maschinengeneration entwickeln und gleichzeitig ein strukturierteres Modell für die Verwaltung von Software, Konnektivität und Kundendienst etablieren.
Die neue Architektur vereint Edge-Geräte, fortschrittliche HMIs und CORVINA-Konnektivität in einer stärker integrierten Umgebung. Dies ermöglicht es IMET, das Zusammenspiel von Mechanik und Software effektiver zu steuern und gleichzeitig seine Maschinen für Fernüberwachung, schnellere Unterstützung und zukünftige IoT-basierte Dienste vorzubereiten.
Da die Maschinenfunktionalität immer ausgefeilter wurde, musste IMET sein fundiertes mechanisches Know-how durch eine strukturiertere und stärker integrierte Softwarekomponente ergänzen.
Die Softwareentwicklung hatte zuvor weitgehend von externen Partnern abgehangen. Dieser Ansatz hatte sich zwar bei früheren Maschinengenerationen bewährt, schränkte jedoch die Fähigkeit von IMET ein, Anwendungen schnell anzupassen, Updates eigenständig zu verwalten und das Produkt entsprechend den sich ändernden Marktanforderungen weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig entwickelte das Unternehmen einen neuen, fortschrittlicheren Maschinentyp. Dies erforderte nicht nur ein neues Produktdesign, sondern auch eine andere technologische Architektur und ein neues internes Entwicklungsmodell.
Die Herausforderung ging daher über die Einführung neuer Hardware oder Software hinaus.
IMET musste:
Die zentrale Frage war klar: Wie konnte IMET Mechanik, Software und Konnektivität zusammenführen, ohne die Bedienung oder Verwaltung der Maschine zu erschweren?
Die Antwort ergab sich aus einem gemeinsamen Projekt von IMET, EXOR International und CORVINA.
Die bisherige Embedded-Architektur wurde durch eine neue Plattform ersetzt, die auf MicroEdge Basic, dem Bedienfeld eX721 und der JMobile Runtime-Software basiert.
Dadurch entstand eine besser strukturierte technologische Grundlage für den Maschinenbetrieb, und IMET konnte die Benutzeroberfläche entsprechend den tatsächlichen Bedürfnissen seiner Bediener neu gestalten.
CORVINA fügte die erforderliche Konnektivitätsschicht hinzu, um den Einsatz der Maschine über den lokalen Betrieb hinaus zu erweitern. Über eine VPN-Verbindung kann IMET aus der Ferne auf installierte Maschinen zugreifen, deren Nutzung überwachen und Informationen erfassen, die den technischen Support sowie zukünftige digitale Dienste unterstützen.
Die neue Architektur vereint:
Das Projekt unterstützt somit sowohl die aktuellen Anforderungen an die Maschine als auch die längerfristige digitale Entwicklung von IMET.
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Software als strategischer Hebel Die Softwarekomponente ist zu einem integralen Bestandteil des Maschinenwerts und der Produktentwicklung geworden. |
Verbesserte Bedienerfreundlichkeit Die komplett neu gestaltete Benutzeroberfläche hat die Maschine intuitiver und benutzerfreundlicher gemacht. |
Größere Autonomie bei der Entwicklung Geringere Abhängigkeit von externen Lieferanten und größere interne Kontrolle über die technologische Entwicklung. |
"Dieses Projekt ist ein Blick in die Zukunft: Es handelt sich nicht nur um eine neue Maschine, sondern um den Beginn einer neuen Art der Produktentwicklung."
C. Bonfiglioli,
Vertrieb & Marketing, IMET S.p.A.
Für IMET ist CORVINA mehr als nur ein Tool für die Fernanbindung an eine Maschine.
Es schafft eine digitale Verbindung zwischen der installierten Maschine, dem technischen Team von IMET und den Dienstleistungen, die im Laufe des gesamten Produktlebenszyklus entwickelt werden können.
Der Fernzugriff über VPN ermöglicht es Technikern, Kunden effizienter zu unterstützen, ohne dass sofort ein Einsatz vor Ort erforderlich ist. Zudem können Informationen zur Maschinennutzung erfasst und überwacht werden, was Aufschluss darüber gibt, wie die installierten Anlagen funktionieren.
Das bedeutet, dass die Konnektivität sowohl Teil der Maschinenarchitektur als auch des Servicemodells wird.
CORVINA hilft IMET dabei, schrittweise von der traditionellen reaktiven Unterstützung hin zu einem stärker vernetzten Ansatz überzugehen, der auf Fernsupport, Maschinentransparenz und digitalen Dienstleistungen basiert.
Das IMET-Projekt zeigt, dass die Digitalisierung von Maschinen sich nicht darauf beschränkt, ein bestehendes Produkt mit Konnektivität auszustatten.
Sie erfordert ein Entwicklungsmodell, bei dem Mechanik, Software, Visualisierung und Service von Anfang an gemeinsam berücksichtigt werden.
Die Zusammenarbeit mit EXOR International und CORVINA unterstützte IMET dabei, diesen Schritt zu gehen und industrielle Hardware, Softwareentwicklung und Fernkonnektivität innerhalb desselben technologischen Ökosystems zu vereinen.
Dieser Ansatz verschafft IMET mehr Kontrolle über die aktuelle Produktentwicklung und schafft gleichzeitig die nötige Flexibilität, um die Architektur schrittweise auf das gesamte Maschinenportfolio auszuweiten.
Zukünftige Entwicklungen könnten Folgendes umfassen:
Die Weiterentwicklung von Industriemaschinen hängt zunehmend von der Fähigkeit ab, mechanisches Fachwissen mit Software, Konnektivität und Datenmanagement zu verbinden.
Für IMET stellt dieses Projekt den Beginn einer neuen Art der Maschinenentwicklung dar: integrierter, vernetzter und im Laufe der Zeit leichter weiterzuentwickeln.
CORVINA stellt die digitale Ebene bereit, die die Maschine mit Fernwartung und zukünftigen Anwendungen verbindet und so die Vernetzung zu einem praktischen Bestandteil des Produktlebenszyklus macht.
Eine vernetzte Maschine lässt sich nicht nur einfacher warten. Sie schafft auch die Grundlage für neue Dienstleistungen, engere Kundenbeziehungen und eine kontinuierliche Produktweiterentwicklung.
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