Unternehmen: GTech
Hauptsitz: Oak Ridge North, Texas, USA
Branche: Industriemaschinenbau / Trenntechnik und industrielle Automatisierungslösungen
Mitarbeiter: 51–200
Projektentwicklungsjahr: 2026
X-Plattform-Komponenten: eX707M + eX715M + JMobile + Corvina-Plattform
GTech wollte die Visualisierung, Vernetzung und Fernwartung seiner Maschinen vereinfachen.
Die bisherige Architektur stützte sich auf mehrere separate Tools und Ebenen, darunter IPC-Hardware, Windows-Umgebungen, Visualisierungssoftware, TeamViewer, SPS-Programmiersoftware sowie möglicherweise zusätzliche VPN- oder Gateway-Systeme.
Die neue Architektur vereint EXOR-HMI-Geräte, JMobile und Corvina in einer stärker integrierten Umgebung. Während das eX707M und das eX715M die HMI auf Maschinenebene und die Edge-Umgebung bereitstellen, erweitert Corvina die Architektur um sicheren Fernzugriff, VPN-Konnektivität, IoT-Datenerfassung und die Verwaltung der Maschinen des Kunden.
Als OEM benötigte GTech eine Maschinenarchitektur, die einfacher zu verwalten, leichter per Fernzugriff zu betreuen und über verschiedene Kunden hinweg skalierbarer ist.
Die bisherige Konfiguration funktionierte zwar, basierte jedoch auf mehreren voneinander getrennten Systemen. Visualisierung, Fernzugriff, Diagnose, Konnektivität und Datenerfassung erforderten das Zusammenspiel mehrerer Hardware- und Softwareebenen.
Als das Unternehmen begann, sich mit der Erfassung von Schwingungsdaten und der zukünftigen vorbeugenden Wartung zu befassen, ging die Herausforderung über den reinen Fernsupport hinaus. GTech benötigte eine Möglichkeit, Maschinendaten über einen längeren Zeitraum zu erfassen, den Kundenzugriff zu verwalten und Servicetechniker effizienter zu unterstützen.
Die zentrale Frage war klar: Wie konnte das Unternehmen die Konnektivität und die Ferndiagnose vereinfachen und gleichzeitig eine Grundlage für zukünftige digitale Dienste schaffen?
GTech musste:
GTech führte EXOR-HMI-Geräte, JMobile und Corvina ein, um Visualisierung, Fernzugriff, VPN-Konnektivität und Datenerfassung in einer einzigen, übersichtlichen Architektur zu vereinen.
Die Modelle eX707M und eX715M bieten eine dedizierte Maschinenschnittstelle, wodurch der Bedarf an einem Windows-basierten IPC reduziert wird und sowohl der Maschinenbetrieb als auch der Außendienst unterstützt werden.
Mit JMobile kann GTech eine flexible HMI-Anwendung für Bediener, Techniker und Serviceaktivitäten erstellen, die Funktionen wie erweiterte Schnittstellenlogik, Alarmseiten, PDF-Dokumentation und Netzwerkkonfigurationsseiten umfasst.
Corvina fügt die digitale Ebene hinzu, die erforderlich ist, um Maschinen über den lokalen Betrieb hinaus zu vernetzen. Durch Fernzugriff, VPN-Konnektivität, IoT-Datenerfassung und das Management von Kundenmaschinen ermöglicht Corvina G Tech, Maschinen aus der Ferne zu betreuen und neue Servicemodelle auf Basis von Maschinendaten zu entwickeln.
Die neue Architektur vereint:
Das Projekt unterstützt somit sowohl die aktuelle Maschinenentwicklung von GTech als auch dessen längerfristige Weiterentwicklung hin zu stärker vernetzten, datengesteuerten Dienstleistungen.
Ergebnisse der X-Plattform
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Einfachere Maschinenarchitektur GTech reduzierte die Anzahl der einzelnen Tools, die für HMI, Fernzugriff, Konnektivität und Datenerfassung benötigt wurden. |
Einfachere Fernunterstützung Servicetechniker können auf die Maschine zugreifen, die HMI einsehen und Kunden aus der Ferne unterstützen. |
Datenerfassung für zukünftige Wartungsmaßnahmen Corvina-IoT-Tags helfen dabei, Schwingungsdiagnosedaten für zukünftige vorbeugende Wartungsmaßnahmen zu erfassen. |
„Was wir brauchten, war eine Möglichkeit, alles unter einem Dach zu vereinen. Mit EXOR und Corvina können wir die HMI, den Fernzugriff, die Datenerfassung und den Kundenzugang in einer einzigen Umgebung verwalten.
Für uns als OEM bedeutet das weniger separate Tools, einfacheren Support vor Ort und eine bessere Grundlage für die Dienstleistungen, die wir in Zukunft aufbauen wollen.“
Hayden Perham
Leiter Elektrotechnik und Automatisierung
GTech
Für GTech ist Corvina mehr als nur ein Tool für den Fernzugriff.
Es schafft eine digitale Verbindung zwischen der Maschine, dem Serviceteam und der Kundenumgebung. Fernzugriff und VPN-Konnektivität ermöglichen es Technikern, Kunden effizienter zu unterstützen, während die Erfassung von IoT-Daten die Grundlage für die langfristige Überwachung von Schwingungsdaten bildet.
Damit wird die Vernetzung sowohl Teil der Maschinenarchitektur als auch des zukünftigen Servicemodells.
Corvina hilft GTech dabei, schrittweise von der Fernfehlerbehebung zu einem strukturierteren Ansatz überzugehen, der auf Maschinentransparenz, Kundenzugriffsmanagement und datengestützten Servicechancen basiert.
Das GTech-Projekt zeigt, dass die Digitalisierung von Maschinen sich nicht darauf beschränkt, eine bestehende Maschine mit Konnektivität auszustatten.
Sie erfordert eine Architektur, in der Hardware, HMI-Software, Fernzugriff und Maschinendaten gemeinsam berücksichtigt werden. Die Zusammenarbeit mit EXOR America und Corvina unterstützte diesen Schritt durch die Kombination von industriellen HMI-Geräten, JMobile und Corvina-Konnektivität innerhalb desselben technologischen Ökosystems.
Dieser Ansatz verschafft GTech heute eine besser verwaltbare Maschinenarchitektur und schafft gleichzeitig die nötige Flexibilität für die Entwicklung zukünftiger Dienstleistungen wie vorbeugende Wartung, Benachrichtigungen, Kunden-Dashboards und mögliche ERP-Integrationen.
Zukünftige Entwicklungen könnten Folgendes umfassen:
Dienstleistungen zur vorbeugenden Wartung;
kundenspezifische Dashboards;
Fernsupportmodelle;
Benachrichtigungen und Alarme;
mögliche ERP-Integrationen.
Da industrielle OEMs weiterhin auf vernetzte Maschinenumgebungen umsteigen, besteht die Herausforderung nicht mehr nur darin, Konnektivität hinzuzufügen. Vielmehr geht es darum, diese innerhalb einer skalierbaren Maschinen- und Servicearchitektur effizient zu verwalten.
Für GTech stellt dieses Projekt einen Schritt hin zu einer stärker integrierten Herangehensweise bei der Entwicklung, dem Support und der Weiterentwicklung seiner Maschinen dar.
Corvina stellt die digitale Ebene bereit, die die Maschine mit Fernwartung, Industriedaten und zukünftigen Anwendungen verbindet und so die Konnektivität zu einem praktischen Bestandteil des Maschinenlebenszyklus macht.
Eine vernetzte Maschine lässt sich nicht nur leichter betreuen. Sie schafft auch die Grundlage für zukünftige Dienstleistungen, engere Kundenbeziehungen und eine kontinuierliche Produktweiterentwicklung.
Erfahren Sie, wie Corvina Maschinenherstellern dabei helfen kann, ihre Maschinen zu vernetzen, die Fernunterstützung zu verbessern und neue digitale Dienste zu entwickeln.